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Apulien ist der Stiefelabsatz Italiens – und wahrscheinlich
der Teil des Landes, in dem die Uhren etwas langsamer gehen. Kein Wunder: Bei
30 Grad muss man sich schließlich gut überlegen, ob sich Bewegung überhaupt
lohnt. Alberobello – willkommen im Dorf der
Zipfelmützenhäuser Alberobello ist wahrscheinlich der Ort in Apulien, bei dem
man sich am schnellsten fragt: „Wer hat denn diese Häuser gebaut?“
Die Antwort lautet: die Menschen in Apulien. Und sie hatten
offenbar Spaß daran, Häuser zu bauen, die aussehen wie riesige steinerne Pilze. Die berühmten Trulli sind kleine, meist weiß getünchte Häuser mit runden Wänden und kegelförmigen Dächern. Diese Bauweise ist typisch für Apulien und macht Alberobello zu einem der ungewöhnlichsten Orte Italiens.
Die Geschichte dahinter ist allerdings weniger märchenhaft.
Früher wurden die Häuser teilweise ohne Mörtel gebaut. Der Grund war ziemlich
praktisch: Häuser konnten so leichter abgebaut werden, wenn der örtliche
Herrscher mal wieder Steuern kassieren wollte. Steuervermeidung auf apulisch – ganz ohne
Steuerberater. Heute ist davon natürlich nichts mehr zu spüren. Alberobello gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Apuliens.
Besonders schön ist der Stadtteil Rione Monti mit
seinen vielen Trulli. Noch etwas authentischer wirkt Aia Piccola, wo
weniger Souvenirläden und mehr normale Wohnhäuser zu finden sind. Natürlich gibt es inzwischen jede Menge Läden mit Keramik,
Olivenöl, Pasta und allerlei Dingen, von denen man vor der Reise überzeugt war,
dass man sie niemals brauchen würde. Und dann kauft man sie trotzdem.
Fazit Alberobello ist touristisch – keine Frage. Aber die
ungewöhnliche Architektur ist einfach sehenswert. Am besten früh morgens oder später am Nachmittag kommen,
wenn die großen Besucherströme nachlassen. Alberobello – das einzige Dorf, in dem ein
Pilzdach plötzlich ganz normal aussieht.
Monopoli – Apulien ohne Stress Monopoli liegt direkt an der Adriaküste und ist eine wunderbare Mischung aus Altstadt, Hafen, Meer und italienischem Alltag.
Die historische Altstadt liegt innerhalb alter Stadtmauern und ist deutlich entspannter als das berühmtere Polignano a Mare.
Hier kann man einfach loslaufen und sich treiben lassen.
Kleine Gassen führen zu hübschen Plätzen, alten Kirchen und immer wieder zum
Meer. Besonders schön ist der alte Hafen mit seinen traditionellen Fischerbooten. Die Porta Vecchia und die Uferpromenade gehören zu den schönsten Fotomotiven der Stadt.
Wer Lust auf Geschichte hat, kann das Castello Carlo V
besuchen. Wer keine Lust hat, lässt es einfach bleiben. Denn Monopoli ist genau der richtige Ort für die
italienische Urlaubstugend: Nichts tun – aber mit Meerblick. Zwischendurch ein Espresso, später ein Aperitivo und am
Abend vielleicht ein Teller frischer Fisch. Fazit Monopoli muss man nicht „abarbeiten“. Man sollte es
genießen. Ein idealer Ort für einen halben oder ganzen Tag, besonders wenn man nach den vielen Sehenswürdigkeiten Apuliens einfach mal etwas langsamer machen möchte.
Monopoli – weniger „Wow!“, dafür mehr „Ach, ist
das schön hier!“ 🌊
Ostuni – die weiße Stadt mit Aussicht Ostuni trägt den schönen Beinamen „La Città Bianca“ –
die weiße Stadt. Und das ist keine Übertreibung. Schon von weitem leuchtet Ostuni auf einem Hügel über der Landschaft. Die Häuser der Altstadt sind fast vollständig weiß gekalkt und bilden ein faszinierendes Gewirr aus Gassen, Treppen und kleinen Plätzen.
Warum alles weiß ist? Zum einen schützt der Kalk die Häuser, zum anderen sollte die helle Farbe früher helfen, Krankheiten einzudämmen. Heute sorgt sie vor allem dafür, dass Ostuni auf Fotos aussieht, als hätte jemand den Kontrastregler etwas zu weit aufgedreht.
Die Altstadt ist wunderschön – aber sie ist nicht gerade
für Menschen erfunden worden, die keine Treppen mögen. Es geht hoch. Dann wieder runter. Und irgendwann wieder hoch. Dafür gibt es zwischendurch immer wieder kleine Cafés und Restaurants. Zufall? Wir glauben: Das ist ein ausgeklügeltes Belohnungssystem.
Oben angekommen wartet die Kathedrale Santa Maria Assunta und vor allem eine fantastische Aussicht über die Olivenhaine bis zur Adria.
Fazit Ostuni ist perfekt für einen entspannten Nachmittag oder
Abend. Durch die Altstadt schlendern, etwas essen, ein Glas Wein trinken und
den Sonnenuntergang genießen. Ostuni – weiß, wunderschön und mit erstaunlich
vielen Treppen. 🤍
Punta Penna Grossa – Sand unter den Füßen, türkisblaues Wasser vor der Nase und Sonne satt. Kurz gesagt: ein Strand, bei dem der innere Schweinehund sofort „Urlaub!“ ruft. Hier gibt’s eigentlich nur drei Programmpunkte: baden, bräunen und bloß nicht auf die Uhr schauen. 🌴☀️ Und wer jetzt noch freiwillig Sightseeing macht, ist selbst schuld. 😉
Villa Alba Chiara – unser Zuhause auf Zeit Mitten zwischen Olivenbäumen und nicht weit vom Meer liegt
unsere Villa Alba Chiara bei Serranova. Ruhige Lage, schöner Meerblick und
eigener Pool. Hier lässt es sich wunderbar entspannen: tagsüber Ausflüge,
Strand und italienische Lebensart, abends ein kühles Getränk auf der Terrasse.
Und wenn keiner mehr Lust auf Bewegung hat, geht es einfach in den Pool. Kurz gesagt: Unser Apulien-Hauptquartier – mit viel Platz,
viel Ruhe und besten Voraussetzungen für einen Urlaub, bei dem „Dolce far
niente“ ganz oben auf dem Tagesprogramm steht.
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