Die Felsen der Berchtesgadener Alpen fallen fast senkrecht
zum Ufer des Königssees hinab, der an seiner tiefsten Stelle 192 Meter misst.
Wer die beeindruckende Naturkulisse rund um den bekanntesten Gebirgssee Bayerns
entdecken möchte, muss das Boot nehmen – und wird das Echo hören.
Eine halbe Stunde dauert die Fahrt bis zur die Halbinsel
St. Bartholomä, hinter der die Watzmann-Ostwand aufragt. Die berühmten
weinroten Zwiebeltürmen sind eines der weltweit meistfotografierten Motive. Es
lohnt ein Abstecher ins königliche Jagdschloss, in dem heute eine bayerische
Gaststätte mit Biergarten einlädt.
In weiteren 20 Bootsminuten ist die Haltestelle Salet
erreicht, das hintere Ende des acht Kilometer langen Königssees.
Gemütliche 15 Minuten weiter liegt der Obersee, der einst durch eine Moräne vom Königssee getrennt
wurde. Vom seinem südlichen Ende sind es etwa 30 Gehminuten zum
Röthbach-Wasserfall, dem höchsten seiner Art in Deutschland: Über 400 Meter
stürzen die Wassermassen die Felsen hinab.
|