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Frankfurt am Main

Hier bin ich geboren und aufgewachsen.

Die ersten 20 Jahre meines Lebens habe ich hier verbracht. 

Frankfurt am Main ist mit über 690.000 Einwohnern die größte Stadt Hessens und nach Berlin, Hamburg, München und Köln die fünftgrößte Deutschlands.

Die Stadt ist Sitz der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank, der Frankfurter Wertpapierbörse und der Frankfurter Messe. Durch ihre zentrale Lage gehört sie mit dem Frankfurter Flughafen, dem Hauptbahnhof und dem Frankfurter Kreuz zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten.

Frankfurt am Main, die dynamische und internationale Finanz- und Messestadt mit der imposantesten Skyline Deutschlands. Dieses Bild verbinden viele Besucher mit der Mainmetropole. 




Doch die Stadt im Herzen Deutschlands und Europas hat noch weitere Facetten und vielseitige Kontraste zu bieten. 

Unweit der Hochhäuser findet man gemütliche Ebbelwoi-Kneipen und inmitten der geschäftigen Innenstadt immer wieder historische Sehenswürdigkeiten. 

Frankfurt ist nicht nur stolz auf den berühmtesten Sohn der Stadt, Johann Wolfgang von Goethe. Hier stehen auch der Kaiserdom und die Paulskirche, die Wiege der deutschen Demokratie.

 

Seit seiner Fertigstellung im Jahr 2000 gehört der Maintower zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Frankfurt.  

Mit einer Höhe von 200 Metern ist er der vierthöchste Wolkenkratzer in "Mainhattan".




Für 6,50 Euro  kann man dem Turm aufs Dach steigen Im 54. Stock ist die Aussichtsterrasse.

 

Die Hauptwache ist ein barockes Gebäude in der Frankfurter Innenstadt. 

Ein erstes kleines Wachlokal, das sich seit 1671 an dieser Stelle befunden hatte, wurde 1728 wegen Baufälligkeit abgetragen. Es entstand ein rechteckiger, eingeschossiger Bau aus dem für Frankfurt charakteristischen Mainsandstein.

 Die Hauptwache war der Sitz der Stadtwehr und beinhaltete auch ein Gefängnis. Prominentester Häftling war der Frankfurter Jurist und Ratsherr Johann Erasmus von Senckenberg, der vom 28. Februar 1769 bis zu seinem Tode am 21. Juni 1795 inhaftiert war. 

1944 brannte die Hauptwache nach den schweren Bombenangriffen völlig aus, bis sie 1954 in saniertem Zustand wiedereröffnet wurde. Dieses Provisorium mit verändertem Dach blieb bis zum Bau der U-Bahn. 1967 wurde es zunächst komplett abgebaut, um es dann ein Jahr später – an geringfügig veränderter Position – über dem U-Bahnhof wieder aufbauen zu können.

 

Die Frankfurter Fußgängerzone Zeil ist eine der umsatzstärksten Einkaufsstraßen Europas.Eine besondere Attraktion ist das spektakulär gestaltete Einkaufszentrum "My Zeil", das vom italienischen Stararchitekten Massimiliano Fuksas entworfen und am 26. Februar 2009 eröffnet wurde. 




Römer Das Frankfurter Rathaus ist eines der schönsten und ältesten der Republik. Seit über 600 Jahren wird im Römer regiert, Kaiser gingen ein und aus, Fußballstars winkten von seinem Balkon. 
Am 11. März 1405, einem Mittwoch, erwarb der Rat der Stadt Frankfurt die beiden Häuser "Zum Römer" und "Zum Goldenen Schwan" für 800 Gulden. Seitdem ist der "Römer" das Rathaus Frankfurts.
Aber nicht nur für die Stadt war und ist der Römer bedeutsam - das Rathaus, das nur wenige hundert Meter vom Main entfernt steht, war viele Jahrhunderte lang auch von nationalgeschichtlicher Bedeutung. Der Römer wurde zum "hus des riches", hier wurden die Vorverhandlungen zur Wahl der deutschen Könige und Kaiser abgehalten. Die Nationalversammlung von 1848 wollte anfangs im Kaisersaal tagen, ehe sie aus Platzgründen in die Paulskirche umziehen musste. Und heute beherbergt der "Römer" den begehrtesten Balkon des Landes.

 

Römerberg Weltberühmt und unverkennbar frankfurterisch zeichnet sich die Silhouette des Römers ab. Hier hat der Rat der Stadt seit dem 15. Jahrhundert seinen Sitz, er gab dem Platz den Namen. Der Römerberg, ehemals Samstagsberg genannt, diente seit dem 9. Jahrhundert für Märkte und Messen, Turniere und Feste, als Richtplatz und Ort von Kaiserwahlen und –krönungen. Als schönster Platz im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation galt er im 16. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt auch der Gerechtigkeitsbrunnen in seiner Mitte, Frankfurts erster Springbrunnen, den eine Justitia mit unverbundenen Augen, Waage und Schwert schmückt. Einige Schritte vom Brunnen entfernt erinnert eine Plakette im Kopfsteinpflaster an die Bücherverbrennung 1933 durch die Nationalsozialisten.

Die Ostzeile des Römerbergs prägen die 1986 nach historischen Plänen neu erbauten Fachwerkhäuser. Ihre Namen erinnern an ihre große und stolze Vergangenheit: Auf den „Großen Engel“, wo man im 17. Jahrhundert Frankfurts erste Bank gründete, folgt der „Goldene Greif“, dann kommen die Häuser „Wilder Mann“, „Kleiner Dachsberg“, „Großer und Kleiner Lauberberg“. Den Abschluss bildet der „Schwarze Stern“ unmittelbar neben der Alten Nikolaikirche. Sie begrenzt den Römerberg in Richtung Main. 

Paulskirche Hier schuf die Nationalversammlung die erste demokratische Verfassung für Deutschland. Auch nach Auflösung des Parlaments fanden in der Paulskirche nationale Gedächtnisfeiern statt. Zur Gedenkstätte wurde die Paulskirche 1913 während der Jahrhundertfeier zum Gedenken an die Freiheitskriege. 1944 wurde die Paulskirche komplett zerstört. Ihr Neuaufbau begann kurz nach Kriegsende. Eingeweiht wurde sie am 18. Mai 1948 anlässlich der Hundertjahrfeier der Deutschen Nationalversammlung. Seitdem dient sie ausschließlich als Ort der Erinnerung an den Beginn der deutschen Demokratie.

Von 1988 bis 1991 wurde die Paulskirche renoviert. Die Dauerausstellung „Die Paulskirche. Symbol demokratischer Freiheit und nationaler Einheit“ zeigt die Entwicklung der deutschen Einheit und Demokratie in ihren wechselvollen Stationen. Der Versammlungssaal im Obergeschoss ist staatlichen oder städtischen Veranstaltungen vorbehalten – der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und der Goethepreis der Stadt Frankfurt werden an diesem historischen Ort verliehen. 

Der Eiserne Steg ist eine im Jahre 1868 erbaute Fußgängerbrücke in Frankfurt am Main, die den Römerberg mit dem Stadtteil Sachsenhausen verbindet und über den Main führt. Er ist 170 m lang und besteht aus vernietetem Stahlfachwerk mit zwei Strombrückenpfeilern. Da zur Zeit der Errichtung für das Material der Begriff „Eisen“ üblich war, wurde die Brücke so genannt.




Alte Oper Frankfurt Abriss oder Wiederaufbau: Jahrelang stand das Schicksal von „Deutschlands schönster Ruine“ zur Debatte. Doch die Frankfurter lieferten ein Beispiel für Bürgersinn und für den Umgang mit historischem Erbe: Dank Bürgerprotesten und großzügiger Spenden wurde der 1944 bis auf die Grundmauern zerbombte Repräsentationsbau aus der Gründerzeit originalgetreu wieder errichtet.  Am 28. August 1981 konnte die Alte Oper feierlich eingeweiht werden.
Seitdem locken jährlich rund 300 Konzerte und Veranstaltungen zahlreiche Besucher in die Säle. Die Saison startet mit dem Festival „Auftakt" für zeitgenössische Musik. Rund ums Jahr folgen dann Abend für Abend Auftritte nationaler und internationaler Ensembles und Solisten im Grossen Saal (2450 Plätze), gerühmt für seine hervorragende Akustik und mit Mahagoniholz ausgekleidet. Als weitere Bühne steht der Mozart Saal (720 Plätze) zur Verfügung. Sinfonie- und Kammerkonzerte, Liederabende, alte und moderne Musik stehen auf dem Programm. Das Publikum kann seine Wahl aus Abonnement-Reihen treffen von Frühbarock bis Avantgarde, von „Heiterer Muse“ bis „Ensemble Modern“. Familienkonzerte, Musicals, Jazz, Rock und Pop vervollständigen das hochkarätige Angebot.
Auch als Kongresshaus ist die Alte Oper bei Unternehmen und Institutionen bekannt und begehrt. Pro Jahr werden in ihren repräsentativen Sälen und Salons etwa 40 Kongresse, Firmenjubiläen, Empfänge, Präsentationen und glanzvolle Gala-Abende wie der Opernball ausgerichtet.  

 

Alt-Sachsenhausen In alte Zeiten versetzt fühlen sich Frankfurts Gäste in den schmalen Sträßchen und kleinen Plätzen mit Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäusern und Brunnen. In der Großen und Kleinen Rittergasse, in der Paradies- und Klappergasse reihen sich dicht an dicht „Eppelwoi-Wertschafte“ in Alt-Sachsenhausen. Auf langen Bänken an Holztischen trinkt man hier sein „Stöffche“ aus dem „Gerippten“, das heißt seinen Apfelwein aus dem gerippten Apfelweinglas. Dazu gibt es Frankfurter Spezialitäten wie Rindfleisch mit Grüner Soße, Handkäs oder eine Brezel „über die Gass“ vom Brezelmann.  

Das Zentrum des Apfelweinviertels ist die Klappergasse mit dem berühmten Frau  Rauscher-Brunnen. In unregelmäßigen Abständen spukt er Wasser und erwischt schon mal unachtsame Passanten. In keinem anderen Stadtteil sprudeln heute noch so viele Brunnen wie in Sachsenhausen. Das feiern die Sachsenhäuser jeden Sommer mit einem Brunnenfest mit großem Programm, Umzug und Wahl einer Brunnenkönigin. Schon 1490 wurde das Fest erwähnt: die Bewohner feierten es, nach der alljährlichen Reinigung ihrer Trinkwasserbrunnen.

Wer dem quirligen feucht-fröhlichen Treiben der Klappergasse und Umgebung entrinnen will, bevorzugt versteckter gelegene Apfelweinlokale mit lauschigen Höfen am Rande des Viertels oder nahe der Schweizer Straße, der attraktiven Shoppingmeile von Sachsenhausen. 




Die Commerzbank-Arena ist seit dem 1. Juli 2005 die offizielle Bezeichnung des Waldstadions in Frankfurt am Main. Hier ist mein Lieblingsverein "Eintracht Frankfurt" zu Hause. Das Stadion liegt südlich des Mains im Frankfurter Stadtwald im Stadtteil Sachsenhausen. Das 1925 eröffnete, seither mehrfach modernisierte Stadion wurde anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 von 2002 bis 2005 als reines Fußballstadion neu errichtet. Mit einem Fassungsvermögen von 51.500 Zuschauern gehört es zu den zehn größten Fußballstadien in Deutschland. Die neue Arena wurde am 15. Juni 2005 mit dem Eröffnungsspiel des Konföderationen-Pokals, Deutschland gegen Australien, eingeweiht.

 

Frankfurt Airport Auch ohne Flugticket lohnt sich ein Besuch auf Europas drittgrößten Flughafen, dem Frankfurter Airport. Seinen Besuchern bietet er faszinierende Einblicke in die Welt des Fliegens. Der Frankfurter Airport ist mit jährlich über 50 Millionen Passagieren und ca. 500.000 Starts und Landungen eine der wichtigsten Drehscheiben des internationalen Luftverkehrs. Aber nicht nur Reisende, sondern auch mehr als eine Million Besucher jährlich lassen sich von den Dimensionen des Flughafens und dem internationalen Flair faszinieren.

Im Kommunikationszentrum, dem Airport Forum, erhalten Besucher alle Informationen rund um den Flughafen.  Die futuristische Erlebniswelt bietet auf mehr als 400 Quadratmetern unter anderem Touch-Screen-Monitore, Text- und Bildtafeln, einen Videofilm sowie einen interaktiven und unterleuchteten Grafik-Glasboden. Wechselnde Veranstaltungen wie Vorträge, Produktpräsentationen und Symposien runden das Angebot ab.

Wer den Flugbetrieb live miterleben möchte, sollte unbedingt die Besucherterrasse am Terminal 2 besichtigen. Von hier bietet sich ein hervorragender Blick auf die Start- und Landebahnen. Auch können Flugzeugfans an einer Flughafentour teilnehmen. Bei diesen verschiedenen Rundfahrten besteht für Einzelpersonen oder Gruppen die Möglichkeit, beispielsweise einen Blick hinter die Kulissen der Terminals zu werfen, riesige Jumbo-Jets aus nächster Nähe zu betrachten oder sogar direkt auf dem Rollfeld beim Start dabei sein.

Und auch für Shopping-Fans ist der Airport ein Ausflugsziel, denn die Einkaufswelt auf über 20.000 qm ist sogar an 365 Tagen im Jahr geöffnet.


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